Das kommt davon wenn man nicht schlafen kann....  

 

Vor langer Zeit, es war in einer der schrecklichsten Nächte überhaupt- es gewitterte,stürmte und der Regen fiel in Bächen vom Himmel.            Es geschah also in jener Nacht, das eine Frau in den Wehen lag.

Als das Kind endlich geboren war,klarte der Himmel plötzlich auf und tausende Sterne erhellten die Nacht.Die Frau war sehr schwach und so legte der Vater seine Tochter behutsam in eine mit Fellen gepolsterte Wiege auf der anderen Seite der Hütte.Er wollte sich grad zu seiner Frau legen,doch diese bestand darauf das er zuerst noch den Namen des Kindes in das Holzbettchen schnitzte!Nach getaner Arbeit legte er sich zu seiner Frau und sie schliefen erschöpft, aber glücklich ein!   Als nun alle fest schliefen, fiel ein Baum auf die Hütte und erschlug die Eltern!Nur das Kind überlebte wie durch ein Wunder.

Da lag es nun-hilflos und allein-dem Tode geweiht!                       Doch das Schicksal hatte andere Pläne mit ihr.

So kam es das nach zwei Tagen ein alter Wanderer zur Hütte kam.Er glaubte nicht an Überlebende,aber er hatte Hunger.Er durchsuchte die Trümmer nach Brauchbarem und fand zu seiner Überraschung ein halb verhungertes Baby.Zuerst wollte er es einfach liegenlassen, doch er hatte zu viel Mitleid.                                                                       Er fing eine der herumlaufenden Ziegen und molk sie,er machte Feuer und wickeltedas Mädchen in frische Windeln.                                  Drei Tage der Sorge um das Leben des Kindes vergingen!                Am Vierten Tag endlich ging es ihr wieder so gut,das er sie auf seine Reise mitnehmen konnte.                                                         Wieder durchsuchte er die Hütte,da entdeckte er die Inschrift auf dem Bettchen.Er las:Kiany, die von den Sternen behütete. Er war froh nun doch noch ihren namen erfahren zu haben.Er packte alles was er brauchen konntezusammen,fing zwei Ziwgen ein,band sich das Kind vor den Bauch und zog los.

Er liebte Kiany wie sein eigenes Kind.Zuerst wollte er sie noch bei einer Familie lassen, aber er brachte es nicht über`s Herz. So wurde Kiany seine ständige Begleiterin auf seiner endlosen Wanderung durch die Weiten des Landes.Sie wuchs heran und er brachte ihr alles bei was er wusste. Mit 6 Jahren wußte sie bereits alles über Heilkräuter,Tiere und über das Land durch das sie zogen.Sie war ein sehr glückliches Kind!

Doch das änderte sich sehr plötzlich!

Eines Abends rief ihr Ziehvater,den sie liebevoll"Alterchen"nannte, sie zu sich und bat sie sich neben ihn zu setzen.Er sprach ungewöhnlich leise und es fiel ihr schwer den Sinn seiner Worte zu verstehen.Er sagte: "Nun bist du fast 14 und ich liebe dich mehr als mein Leben.Ich würde alles dafür geben um dich noch länger begleiten zu können.Doch ich bin alt und schwach,meine Zeit ist abgelaufen.Ich werde nun den Weg zum ewigen Glück gehen.Vergiß nie was du gelernt hast,sei vorsichtig im Umgang mit Menschen, denn sie können grausamer sein als jedes Tier! Aber verzweifel nicht,mein Kind und denke immer daran das du nie allein bist.Die Sterne werden dich behüten!" Seine Rede hatte ihn viel Kraft gekostet und so schlief er erschöpft ein.Kiany legte sich neben ihn und hielt ihn bis zum Morgen in ihren Armen.                                    Als sie aufstand um das Feuer zu entfachen,rührte sich der Alte nicht mehr.                                                                                         Sie wußte er war gestorben!                                                             Ihr weinen war herzzerreißend, sie saß neben ihm und schrie sich den Schmerz aus dem Leib. Sie weinte bis spät in die Nachrt hinein.            Als über ihr die Sternefunkelten,erinnerte sie sich an die Worte des Alten.Was hatte es zu bedeuten von den Sternen behütet zu sein? Oder war es nur das Gerede eines alten Mannes? Sie verstand die Bedeutung nicht,aber die Sterne schienen ihr Trost zu spenden. Wie sie so dasaß und zum Himmel hinauf schaute wurde sie ruhiger und ihr wurde klar was zu tun war.                                                                            Sie mußte ihren Ziehvater begraben,denn sie wollte ihn nicht den wilden Tieren überlassen.Dann würde sie weiterziehen wie bisher!                  Also begrub sie den Alten, legte eine reihe Steine um das Grab und wollte seinen Namen in einen baumstamm schnitzen.Sie wußte seinen wahren Namen nicht,er hatte ihn nie erwähnt und sie hatte nie gefragt. Also schrieb sie:Mein Vater,mögen auch dich die Sterne behüten"        Dann wanderte sie los,sie ging schnell, jedoch ohne Ziel. Sie wollte scnell fort von dem Ort der Trauer!

Die Wochen und Monate vergingen,der Sommer war längst vorbei und der Herbst neigte sich schon seinem Ende zu.                                    Es wurde Zeit sich eine Bleibe für den Winter zu suchen.Doch sie war gewandert ohne sich umzuschauen. Ihr fiel ein was ihr Vater über den Norden gesagt hatte."Gehe niemals zu weit nach Norden, denn dort kommt der Winter ganz plötzlich und mit einer Härte, die du nicht überleben wirst!"    Während sie in Gedanken war, fing es an zu schneien. Die Flocken wurden immer dichter und auch der Wind wurde stärker.      Sie erinnerte sich an die Felsen, die sie im Osten gesehen hatte. Dort mußte sie hin, sie mußte eine Höhle finden, oder wenigstens  eine Felsspalte in der sie sicher vor dem Scneesturm war.

Es kam ihr vor als wäre sie Stunden unterwegs gewesen, als sie endlich die Felsen erreichte. Der Schnee hatte sich längst in Hagel verwandelt und traf ihr Gesicht mit solch einer Härte, das es aus unzähligen Wunden blutete.                                                                           Da sah sie einen Lichtschein!Sie wußte das dort Menschen waren und sie hatte Angst.Doch das Feuer bedeutete auch Wärme,die sie brauchte um zu überleben. Sie dachte nicht weiter darüber nach und kämpfte sich mit letzter Kramft in Richtung Licht und Wärme.                                       Wie durch ein Wunder erreichte sie den Höhleneingang, doch dort verließen sie ihre Kräfte endgültig. Sie fiel,schlug hart auf dem Boden auf und verlor das Bewußtsein!

Zuerst spürte sie die angenehme Wärme um sich herum.Sie ließ die Augen geschlossen und genoß das Gefühl von Wärme durchströmt zu werden. Es tat ihr gut so dazuliegen, in der Nähe eines Feuers, in trockener Kleidung. Bei dem Gedanken geriet sie in Panik!! Irgenwer hatte ihre Kleider gewechselt. Was war geschehen?                             Nun hörte sie es auch, oder besser sie hörte ihn!                             Sie rührte sich nicht und lauschte dem Klang seiner Stimme. War es nur einer oder waren es viele? So sehr sie sich auch bemühte, sie hörte nur diese eine Stimme, die ein wundervolles Lied sang. Sie verstand die Worte nicht, aber es war ihr doch irgendwie vertraut.                           Sie mußte unbedingt wissen mit wievielen sie es zu tun hatte. Also öffnete sie vorsichtig ihre Augen und da war er! Es war nur einer, er saß am Eingang zur Höhle und sang leide in den Himel.                          Der Sturm hatte sich gelegt, es war sehr friedlich in der Höhle. Sie sah sich vorsichtig um. Es war eine kleine Höhle, doch es gab genug Proviant und feuerholz zum überwintern. Sie erschrak bei dem Gedanken hier über Wochen mit einem Fremden eingesperrt zu sein.

Sie schaute zurück zum Eingang, er saß noch immer mit dem Rücken zu ihr. Sie wußte nicht warum, aber sie konnte ihren Blick nicht von ihm nehmen. Er hatte kurzes, sehr struppiges Haar, es war hell. Sein Körper war muskulös, er sah nicht aus wie ein Junge, jedoch auch nicht wie ein alter Mann.                                                                                   Ihr wurde bewußt das sie ihn anstarrte und bekam Angst das er es bemerken könnte. Sie zwang sich den Blick abzuwenden. Da stand er plötzlich auf und kam direkt auf sie zu. Mit vor Panik geweiteten Augenstarrte sie ihn an. Er musste es bemerkt haben, denn er blieb stehen und sagte:" Hab keine Angst! Du bist von den Sternen  direkt vor meine Füße gefallen und ich würde niemals etwas gegen den Willen der Sterne tun. Du hast 6 Tage und Nächte geschlafen und hätte ich dir ein Leid zufügen wollen, so hätte ich es längst getan!"Sie hatte noch immer Angst, doch es lag so viel Ruhe und Wärme in seiner Stimme, das sie sich wieder etwas entspannte. Er stand einfach da und sah sie an. Seine Augen waren hell, er war gut einen Kopf größer als sie und hatte einen wunderschönen Körper, seine Haare schimmerten golden im Schein des feuers. Sie schätzte ihn auf 16 oder 17 Jahre.Während sie ihn so ansah gegann ihr Körper zu kribbeln, sie war völlig verwirrt!        Sie hatte nicht sehr viele Menschen getroffen und diese Begegnungen waren meist nicht sehr schön, aber sie wollte nicht glauben das etwas so schönes wie er, so grausam sein konnte wie die Anderen. Aber es mußte doch wahr sein, schließlich hätte der Alte sie nie belogen und sie hatte an eigenem leib erfahren wie grausam Menschen sein können!   Während sie so in ihre Gedanken vertieft  war, wand er sich von ihr ab,nahm einen Kessel und hing ihn über`s Feuer.

Er war gerade 17, aber schon viel herum gekommen. Er hatte viele Mädchen und Frauen gesehen, aber keine so schön wie sie! Sie mochte vielleicht 15 oder 16 sein, aber sie war ganz und gar eine Frau. Als er sie gefunden hatte war ihr gesicht von Blut verschmiert und ihre Kleider dreckig und zerlumpt, doch nichts konnte ihre Schönheit schmählern. Er hatte sie entkleidet und gewaschen, ihr Körper war übersät von Narben, aber das machte sie fast noch schöner. Sie war kleiner als er und schlank,ihr Haar war lang und dunkel. Es war ihm unglaublich schwer gefallen ihren Körper wieder zu bedecken. Er hatte sich mit einer Liebe und Sorge um sie gekümmert, die ihn erschreckte! Er, der doch unabhängig und frei sein wollte, kümmerte sich mehr um eine fremde als um sich selbst! Und nun war sie erwacht. Er hatte ihre Augen gesehen und ihre Angst! Ja, ihre Augen, sie waren so wundervoll wie die Sterne, doch sie waren auch voller Angst. Was war ihr bloß geschehen, das sie so viel Angst vor ihm hatte? Er wußte, eines tages würde er ihre Geschichte erfahren!                                                                       Der Tee war mittlerweile fertig, er füllte einen becher, ging zu ihr und setzte sich langsam neben sie. Er hielt ihr den Becher hin, doch sie zögerte. Also nahm er zuerst selbst einen Schluck und hielt ihr den Becher erneut hin. Sie glaubte überhaupt nicht daran das der Tee vergiftet sein könnte. Sie war nur so fasziniert von seinem Anblick das es ihr unmöglich erschien sich zu rühren. schließlich überwand sie sich doch und trank den Tee in einem Zug aus.                                       Als er sich neben sie legte bekam sie wieder Angst und rutschte so weit es ging an die Wand. Doch er lag einfach nur da und rührte sich nicht. Da sie wußte das es nachts sehr kalt werden würde entspannte sich sich etwas und rutschte unmerklich etwas näher.. Sie versuchten zu schlafen, doch anstatt des Schlafes kamen beidensehr intensive Gedanken.       Während ihm bewusst wurde, das dies die Mutter seiner Kinder werden sollte und er sein Leben nur mit dieser Frau verbringen wollte, konnte sie keinen klaren Gedanken fassen. Einerseits hatte sie Angst vor diesem mann, denn auch wenn sie nur wenig Erfahrungen gemacht hatte wußte sie das sie ihm wehrlos ausgeliefert war. Andererseits fühlte sich seine Nähe so wunderbar an, sie fühlte sich geborgen und beschützt wie nie zuvor- sie spürte ein Verlangen in ihren lenden, das ihr bisher völlig unbekannt war. Sie wußte nicht warum, aber sie drehte sich zu ihm und schmiegte sich in seinen Arm. Er war von ihrem Verhalten völlig überrascht, aber es machte ihn sehr glücklich. So schliefen sie Arm in Arm ein.

Früh am morgen erwachte sie zuerst, sie betrachtete ihn wie er schlfend neben ihr lag. Sie konnte nicht widerstehen und berührte ganz sanft und vorsichtig sein Haar. Es war ein schönes Gefühl, sein weiches Haar zu spüren. Ihre Finger glitten langsam über seine Wange, berührten sanft seine Lippen, fuhren den Hals hinab, seiner, sich hebenden und senkenden Brust entgegen. Sie war sehr vorsichtig um ihn nicht zu wecken. Doch das war schon bei ihrer ersten Berührung geschehen! Er ließ die Augen geschlossen und genoß ihre leichten und zärtlichen Berührungen mit allen Sinnen. Er spürte ein unglaubliches Verlangen es ihr gleich zu tun, ihren ganzen Körper mit seinen Fingern zu erforschen, doch er rührte sich nicht, um sie nicht zu erschrecken.                        Sie strich sanft mit ihren Fingerspitzen über seine Brust bis sie an seinem Bauchnabel angelangt war. Sie wollte ihre Finger so gern noch weiter wandern lassen, doch sie hatte Angst vor dem was sie dort erwarten würde. Sie wußte nicht viel über den Unterschied zwischen Mann und Frau, nur das es Männer waren die ihr mal sehr weh getan hatten.  Er spürte ihr zögern, ihre Angst. Er konnte sich kaum noch beherrschen nicht über sie herzufallen, doch er wußte das er ruhig bleiben mußte.                                                                               Er drehte sich mit geschlossenen Augen zu ihr herrüber und legte seine hand ganz sanft auf ihre Wange. Sie erschrak als er die Augen öffnete, aber es lag so viel Liebe und Zärtlichkeit darin, das sie sich gleich wieder beruhigte. Er flüsterte: "Hab keine Angst, mein Stern.Ich würde niemals etwas tun was dich verletzen könnte!" seine hand glitt langsam ihren hals hinab, er liebkoste ihre Brüste. Sie hatte noch immer Angst, doch seine zärtlichen Berührungen ließen sie entspannen und sie fing an es zu genießen. Er küsste ihren hals, seine Lippen wanderten ebenfalls zu ihren Brüsten. Seine Finger wanderten weter und streichelten ihre empfindlichste Stelle. Sie glaubte seine Lippen und Finger überall zugleich zu spüren! Sie war am Rande des Wahnsinns und ihr Verlangen nach ihm war schier grenzenlos. Nun zog er sie langsam ganz nah an sich heran, legte sich behutsam über sie und ließ sie ihn noch näher spüren!                                                             Nie hätte sie geglaubt das ein Mann so zärtlich sein kann, sie fügte sich seinen bewegungen.                                                                         Sie liebten sich den ganzen Tag, bis beide völlig erschöprt waren und in Schlaf fielen. Als sie erwachten liebten sie sich noch einmal mit einer solchen Leidenschaft, die Beiden bisher völlig unbekannt war!!!

(Fortsetzung folgt vielleicht in einer weiteren schlaflosen Nacht)

 

 

28.3.07 11:48

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